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Rohr- und Kabelortung: Mit verschiedenen Methoden zum Ziel |
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Eine Leitung wird aufgespürt, indem deren magnetisches Feld geortet wird. Ein solches Feld entsteht aber nur dann, wenn elektrischer Strom die Leitung durchfließt. Diese Grundbedingung wird durch unterschiedliche Verfahrensweisen erreicht: Bei der passiven Ortung fließt der Strom bereits von alleine: Mit 50 Hz bei belasteten Stromkabeln oder mit etwa 100 Hz bei kathodisch geschützten Rohren. Aber auch VLF-Frequenzen; das sind von Längstwellen-Funksendern ausgestrahlte Frequenzen im Bereich von etwa 15 bis 25 kHz; finden in den metallischen Leitungen geeignete Antennen. Dabei ist es gleichgültig, ob es sich um ein Kabel oder eine Rohrleitung handelt. Bei der aktiven Ortung wird die gesuchte Leitung durch einen Sender mit Strom beaufschlagt. Dazu gibt es, abgestimmt auf die örtlichen Bedingungen, verschiedene Ankoppelungs-Verfahren.
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